Die Paramentenwerkstatt
Die Werkstatt ist 1992 in São Paulo in der Kirchengemeinde Vila Campo Grande entstanden. Nach den Entwürfen der Grafikerin und Bildhauerin Karin Rosenbaum. Ihr Mann, Walter Rosenbaum, war von 1985 bis 1998 Pastor in dieser Gemeinde. In dieser Zeit entstand außer der Paramentenwerkstatt ebenfalls das Sozialzentrum Sal da Terra (Salz der Erde), in das die Werkstatt miteingebunden wurde. Über Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Frauen der Kirchengemeinde und der nahegelegenen Favela (Elendsviertel) hinaus stellt die Werkstatt eine Form der Verkündigung dar.
Mut zur Farbe und zur Erneuerung der Symbole, Rückbesinnung auf den Reichtum der Liturgie und die Soziale Ausrichtung sind die Hauptmerkmale der Werkstatt, die mit ihrem Angebot der 12 Antependien, Wandteppiche und Stolen bereits eine große Zahl lutherischer Gemeinden in Brasilien, Deutschland, Chile, Afrika, Israel und USA, sowie Gemeinden anderer Kirchen beliefert.



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